E-Zigarette schmeckt verbrannt

Beinahe jeden Dampfer erwischt es früher oder später – der Dampf der e-Zigarette schmeckt kokelig bis verbrannt.

Die Gründe hierfür sind leicht erklärt, entweder gelangt keine ausreichende Menge Liquid vom Tankdepot in die Heizwendel oder die Heizwendel ist verkrustet und sollte gereinigt bzw. ausgetauscht werden.

Der Verdampferkopf sollte zu jeder Zeit über genügend Liquid verfügen. Aus den unterschiedlichsten Gründen findet keine ausreichende Liquidzufuhr, vom Depot in die Heizwendel statt.

Ihre e-Zigarette schmeckt verbrannt? Dann sollten Sie unbedingt weiter lesen!

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Warum schmeckt der Dampf kokelig?

Um zu verstehen, wie es zu einem kokeligen Geschmack kommen kann, sollte man sich zuerst der Funktionsweise eines Verdampferkopfs bewusst sein.

Im Inneren des Verdampferkopfs befindet sich eine Heizwendel samt Trägermaterial, welches wiederum Liquid vom Tankdepot zur Heizwendel transportiert. Die Heizwendel umschließt dabei einen Teil des Trägermaterials.

Wenn nun die Heizwendel auf mehrere hundert Grad Celsius erwärmt wird, verdampft das sich im Trägermaterial befindliche Liquid. Dabei erfüllt das Liquid die Funktion einer Kühlung und verhindert so, dass das Trägermaterial durch die enorme Hitze der Heizwendel zu kokeln anfängt.

Wenn nun das Trägermaterial nicht mit ausreichend bzw. mit keinem Liquid vollgesogen ist und sich die Heizwendel dennoch auf mehrere hundert Grad Celsius erhitzt, fängt das Trägermaterial an zu kokeln.

Aus diesem Grund sollte das Trägermaterial auch immer mit genügend Liquid vollgesogen sein.

Was tun wenn der Dampf kokelig schmeckt?

Der Dampf mundet kokelig, wenn das Trägermaterial in der Heizwendel mit nicht ausreichend Liquid vollgesogen ist. Hierfür kann es mehrere Ursachen geben und damit einhergehend auch mehrere Lösungsvorschläge:

  • Zugtechnik ändern
  • Nicht sofort nach dem befüllen losdampfen
  • Liquid mit höherem PG-Anteil nutzen
  • Weniger Leistung (Watt) einstellen
  • Verdampfer reinigen
  • Verdampfer auswechseln

#1 Zugtechnik ändern

Einen Fehler den vor allem Einsteiger oft begehen besteht darin, dass diese falsch an einer elektrischen Zigarette ziehen.

Im Gegensatz zu einer Tabakzigarette, an der hastig, kräftig und relativ kurz gezogen wird, sollte man an einer e-Zigarette viel gemächlicher und länger ziehen.

Weitere Informationen gewünscht? Die gibt’s hier: E-Zigarette richtig dampfen

#2 Nicht sofort nach dem befüllen losdampfen

Es ist ratsam, bei einem neuen Verdampferkopf einen Augenblick zu warten und nicht gleich nach dem befüllen los zu dampfen.

Wir empfehlen, je nach Verdampferkopf, zehn bis 30 Minuten zu warten und erst dann mit dem Dampfen zu beginnen.

Optional können Sie auch ein paar Trockenzüge tätigen, d.h. am Mundstück der ausgeschalteten e-Zigarette ein paar Mal sachte ziehen.

Wie bereits erörtert ist das Trägermaterial, welches sich im Verdampferkopf befindet, zu Anfang trocken und benötigt eine gewisse Zeit, um sich mit ausreichend Liquid vollzusaugen.

#3 Liquid mit höherem PG-Anteil nutzen

Zu großen Teilen setzt sich Liquid aus Propylenglycol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG) zusammen. Pflanzliches Glycerin ist viel zähflüssiger als Propylenglycol. Ist der Anteil an VG im Liquid zu hoch, kann es zu Nachflussproblemen kommen, d.h. es gelangt nicht genügend Liquid vom Depot zur Heizwendel.

In diesem Fall empfiehlt es sich auf Liquid mit höherem VG-Anteil umzusteigen.

Neuere Verdampferköpfe haben in der Regel ausreichend große Liquidzuflusslöcher und daher betrifft diese Problematik in der Regel eher ältere Verdampfer.

Weitere Informationen gewünscht? Die gibt’s hier: VG und PG

#4 Weniger Leistung (Watt) einstellen

Einen Fehler den vor allem Einsteiger begehen ist der, dass diese, die Heizwendel mit einer zu starken Leistung (Watt) befeuern. Natürlich existieren Akkuträger mit 200 Watt. Das heißt aber nicht, dass jeder Verdampfer damit auch etwas anfangen kann.

Daher lautet die Empfehlung für Einsteiger, erst einmal mit einer geringen Leistung zu starten und bei Bedarf immer weiter zu erhöhen.

Zum Beispiel empfiehlt es sich bei einem Verdampferkopf, mit einem Wiederstand von 1.0 Ohm, mit einer Leistung von 8 Watt zu beginnen und dann immer weiter nach oben zu steigern, bis der Sweet Spot (ideale Dampfleistung, bei gegebenem Verdampferkopf) erreicht ist.

Unter keinen Umständen sollten Sie denn Verdampfer gleich zu Begin mit der maximalen Leistung befeuern. Denn dann kann es passieren, dass das Trägermaterial, aufgrund der zu hohen Leistung kokelt und dadurch gesundheitsschädliche Stoffe wie Formaldehyd freigesetzt werden.

#5 Verdampfer reinigen

Bei einem Verdampfer bzw. einem Verdampferkopf handelt es sich um ein Verschleißteil, welches in den meisten Fällen bereits nach nur wenigen Wochen erneuert werden muss. In Abhängigkeit der Qualität des Kopfs, der Zugtechnik, der Dampfintensität und des verwendeten Liquids, kann die Lebenszeit eines Verdampfers bis zu sechs Wochen betragen.

Doch bevor man den Verdampferkopf entsorgt und gegen einen neuen austauscht, kann der Versuch unternommen werden, diesen zu reinigen.

Der Verdampferkopf wird gereinigt, indem man diesen über Nacht in ein Alkoholbad legt. Entweder kann reiner Alkohol verwendet werden, erwerbbar in der Apotheke, oder auch handelsüblicher Wodka. Nach dem Alkoholbad muss der Verdampferkopf ausgiebig trocknen.

#6 Verdampfer auswechseln

Wenn die fünf oben aufgeführten Vorschläge nichts gebracht haben, hilft nur noch eins, den Verdampfer bzw. den Verdampferkopf auszuwechseln.

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