Joyetech holt zum nächsten Paukenschlag aus und bringt eine neuartige elektrische Zigarette auf den Markt. Die neue Errungenschaft von Joyetech hört auf den Namen eGrip und steht für eine neue Art von e-Zigaretten, den sogenannten All-in-One-Geräten. Der Akku, wie auch der Verdampfer sind fest im Gehäuse der eGrip verbaut und lassen sich somit nicht mehr austauschen. Nimmt man den Verdampferkopf außen vor, lässt sich nur noch das Mundstück (Drip Tip) auswechseln.

Die eGrip kommt in Form eines Zigarettenetuis daher. Das Gehäuse der eGrip besteht, abgesehen vom Glasstank, vollständig aus hochwertigem Edelstahl. Mit Maßen von 64,4 mm x 20,4 mm x 99,5 mm und einem Gewicht von 190 Gramm, gehört die eGrip sicherlich zu den derzeit kleinsten, aber auch schwersten e-Zigaretten auf dem Markt. Erstanden werden kann die eGrip in den fünf Farben Black, Silver, Wood, Chrome und Camo.

eGrip Verdampfer & Akku

Das Drip Tip hat die Form eines Zylinders und kann bei Bedarf ausgewechselt werden. Die eGrip verfügt über einen gewöhnlichen 510er Drip Tip-Anschluss und ist dadurch mit den meisten angebotenen Drip Tips kompatibel.

Auf der vorderen, wie auch auf der hinteren Seite befindet sich ein großes Sichtfenster. Anhand des großen Sichtfensters ist es auch bei schlechten Lichtverhältnissen problemlos möglich, den aktuellen Liquidstand abzulesen. Der eGrip Verdampfer verfügt über ein Fassungsvermögen von 3,6 ml. Passend zu dem hohen Liquidtank verfügt der eGrip Akku über eine Kapazität von 1.500 mAh.

Aufgrund der Möglichkeit, sowohl die Watteinstellung, wie auch den Zugwiederstand selbst zu regulieren, kann die Dampfleistung an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Die beiden mitgelieferten Verdampferköpfe besitzen einen Wiederstand von 1,5 Ohm. Joyetech hat für die eGrip extra einen neuen Verdampferkopf, der auf den Namen CS hört, entwickelt. Es handelt sich hierbei um einen Dual Coil-Verdampfer.

Im Lieferumfang enthalten ist eine Garantiekarte, auf der sich ein Zahlencode befindet. Mittels des aufgedruckten Zahlencodes und der offiziellen Internetseite von Joyetech, kann die Echtheit des erstandenen Geräts geprüft werden.

Joyetech eGrip Test – Testbericht

Die eGrip kommt in einem hochwertigen weisen Karton, mit doppeltem Boden, daher. Obwohl die eGrip im Vergleich zu anderen e-Zigaretten sehr schwer ist, liegt diese dennoch sehr gut in der Hand.

Das Gerät wird bereits vorgeladen geliefert und muss dadurch nur noch mit ausreichend Liquid befüllt werden. Um die eGrip aufzuladen muss die Klappe, die sich an der Seite befindet, geöffnet werden. Daraufhin kommen zwei Löcher zum Vorschein. In das größere der beiden Löcher wird Liquid gefüllt. Das kleinere Loch zieht Luft nach, um ein noch besseres Füllergebnis zu ermöglichen. In der Klappe befindet sich eine Dichtung, es sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht unbewusst entfernt wird. Nach dem Befüllen sollte die Klappe wieder verschlossen werden. Dem Verdampfer sollte etwas Zeit gelassen werden, um sich ausreichend mit Liquid vollzusaugen. Daher empfehlen wir ungefähr eine halbe Stunde zu warten und erst danach mit dem Dampfen zu beginnen.

Wie bereits eingangs angeschnitten, ist die ausgegebene Wattleistung nicht fest vorgegeben, sondern kann selbst bestimmt werden. Mittels des obig angeordneten Drehregler, kann die Wattleistung von 8 Watt zu 20 Watt, in fünferschritten, erhöht werden. Auf dem Drehregler sind verschieden große Punkte eingezeichnet, die die Wattleistung kennzeichnen. Der kleinste Punkt steht für 8 Watt und der größte Punkt für 20 Watt. Wichtig in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist, dass je höher die (Watt-) Leistung ausfällt, desto höher auch der Dampfausstoß ist.

Unter dem Drehregler befindet sich ein kleines LED-Lämpchen. Das Lämpchen zeigt den Ladezustand an und leuchtet während dem Dampfen und auch für eine kurze Zeit danach. Je nachdem, wie hoch der aktuelle Batterieladezustand ist, leuchtet das Lämpchen dauerhaft oder blinkt in den folgenden festen Intervallzyklen auf:

  • 60 % bis 100 % = Lämpchen leuchtet dauerhaft
  • 30 % bis 59 % = Lämpchen blinkt langsam
  • 10 % bis 29 % = Lämpchen blinkt schnell
  • 0 % bis 9 % = Lämpchen blinkt sehr schnell

Aufgeladen wird die eGrip mittels des mitgelieferten USB-zu-Micro-USB-Anschluss und dem Netzadapter, entweder an einem USB-Anschluss oder an einer Steckdose.

Ganz unten befindet sich eine kleine kaum wahrzunehmende Schraube, die für die Regulierung des Zugwiederstands (Airflow Control) verantwortlich ist. Je tiefer die Schraube eingedreht wird, desto höher fällt auch der Zugwiederstand aus. Die Schraube kann mit Hilfe des mitgelieferten Werkzeuges rein-, sowie wieder raus gedreht werden.

Die Öffnung zum auswechseln des Verdampfers befindet sich am Boden der Joyetech eGrip und kann entweder mittels des mitgelieferten Werkzeuges oder einem 50 Cent Stück abgeschraubt werden. Anschließend kann der Verdampferkopf mit wenigen Handgriffen ausgewechselt werden.

Kommen wir nun zur Dampf- und Geschmacksentwicklung. Die Dampfentwicklung kann als sehr gut eingestuft werden. Das Gerät produziert in ausreichender Menge Dampf. Dasselbe gilt auch für die Geschmacksentwicklung. Die Aromen der in unserem Joyetech eGrip Test genutzten Liquids, konnten sehr gut herausgeschmeckt werden.

Zu keiner Zeit kam es vor, dass der Dampf einen kokeligen bzw. verbrannten Geschmack annahm. Bezüglich Siffen konnten wir dasselbe beobachten, die eGrip siffte nur ein einziges Mal. Im Gegensatz hierzu kam es gelegentlich mal vor, dass das Gerät anfing zu blubbern.

Der Akku reicht für zwei komplette Liquidtankfüllungen (7,2 ml) aus, bis die eGrip wieder aufgeladen werden muss. Mit einer vollen Akku-, sowie Tankladung kommen Durchschnittsdampfer problemlos mehrere Tage aus.

Der Verdampferkopf hielt bei uns über einen Monat durch, bis sich die ersten Abnutzungserscheinungen bemerkbar machten. Wichtig zu erwähnen ist, dass wir beinahe ausschließlich farbliches, nikotinhaltiges Liquid mit einer Leistung von 8 Watt gedampft haben.

Joyetech eGrip OLED

Ein halbes Jahr nach Erscheinen der eGrip, bringt Joyetech eine veränderte Version, die auf den Namen eGrip OLED hört, auf den Markt. Im Unterschied zur Standardausführung, verfügt die Joyetech eGrip OLED, wie an dem Namen bereits erahnt werden kann, über ein OLED-Display. Das OLED-Display ist seitlich, unterhalb der Dampftaste angebracht.

Das Display zeigt alle wichtigen Informationen an. Neben einer Batterieanzeige, die den aktuellen Akkustand anzeigt, wird auch der Ohm-Wert und die derzeit eingestellte Wattleistung bzw. Voltspannung angezeigt.

Eine weitere Veränderung gegenüber der Standardausführung ist, dass nicht mehr nur die Wattleistung reguliert werden kann, sondern auch die Voltspannung.

Lieferumfang

  • 1 x eGrip Mundstück
  • 1 x eGrip Körper (Body)
  • 2 x eGrip CS Verdampferköpfe (1,5 Ohm)
  • 1 x USB-Kabel
  • 1 x Spezialwerkzeug
  • 1 x Bedienungsanleitung

Technische Details

  • Länge (inkl. Mundstück): 10 cm
  • Breite: 4,6 cm
  • Tiefe: 2 cm
  • Gewicht: ca. 190 Gramm
  • Füllmenge: 3,6 ml
  • Variable Watteinstellung :8 W – 20 W
  • AirFlow Control
  • Ladestandanzeige: Ja
  • 5-Klick-Abschaltautomatik: Ja

Fazit

Mit der eGrip ist Joyetech eine wirkliche Meisterleistung gelungen. Sowohl der Dampfausstoss, als auch die Geschmacksintensität des Dampfes sind ausgezeichnet. Auch hielten die Verdampferköpfe sehr lange durch, bis diese durch neuere ersetzt werden mussten.

Die hohe Akkukapazität von 1.500 mAh in Verbindung mit dem großem Tankvolumen von 3,6 ml, lassen einem mehrtägigen Dampfvergnügen nichts mehr im Weg stehen. Aufgrund der Möglichkeit, nicht nur den Zugwiederstand, sondern auch die Wattleistung zu regulieren, ist die eGrip vor allem etwas für erfahrenere Dampfer. Nebendies kommen mit der eGrip RBA Base auch Selbstwickler auf ihre Kosten. Rundum ist die eGrip eine gelungene e-Zigarette, speziell für erfahrene Dampfer.

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